Schalke, Schalke, nichts als Schalke

Dirk Schlamann (Radio Emscher Lippe). Foto: Privat

Dirk große Schlarmann ist Schalke-Experte bei Radio Emscher Lippe. Foto: Privat

Schreiben Zeitungen zu wenig über Lokalsport? Warum kommen spannende, gesellschaftlich relevante Themen kaum vor? Und: Können Blogs eine Alternative sein? sonntagsschicht.de hat sich die regionalen Zeitungen angeschaut, Radiosender angehört – und nachgeforscht, ob es anderswo in der Republik besser klappt als im Gelsenkirchener Fußballkreis 12.

Wer den SuS Beckhausen im Online-Portal DerWesten sucht, findet nicht einmal eine Handvoll Spielberichte aus dieser Saison. Im Fußballkreis gibt es nur wenige lokale Berichte. Zwei Zeitungen haben dicht gemacht, die übrigen Medien konzentrieren sich auf Schalke. Und ihre lokalen Berichte tauschen sie untereinander aus. Eine kurze Zusammenfassung am Montag, ein paar kleinere Geschichten unter der Woche – mehr gibt die Printausgabe der Gelsenkirchener WAZ in Sachen Kreisliga nicht her. „Ich würde ja gern breiter berichten“, sagt Andree Hagel, der bei der WAZ für den Gelsenkirchener Sport zuständig ist. „Aber wir haben nicht genug Platz. Der Verlag spart, das Papier ist zu teuer.“

Früher blätterten die Gelsenkirchener am Montag durch sechs Sportseiten, seit einiger Zeit sind es nur noch fünf. Die erste Seite ist stets den Schalker Profis vorbehalten, Seite vier ist voller Tabellen, auf Seite fünf steht der übrige Sport. Bleiben zwei Seiten für den Amateurfußball. „Ein normales Spiel bekommt meist acht bis 15 Zeilen. Erst zum Saisonende widmen wir uns den Amateuren stärker“, sagt Hagel. Die hohe Dichte an Vereinen, sagt Hagel, mache eine ausführlichere Berichterstattung unmöglich. „Zum Teil hat ja jeder Vorort drei Vereine. Alles abzubilden – da ist der Aufwand viel zu groß.“

Männer dominieren die Seiten

Die Berichterstattung über Lokalsport hat keinen guten Ruf. Von Männern dominiert, auf Leistung fixiert, wenig Vielfalt: Das waren die Ergebnisse von Studien aus den 80er und 90er Jahren. Dabei lassen sich auch im Lokalsport viele Geschichten erzählen, die gesellschaftliche Relevanz haben. Geschichten, die Probleme aufzeigen, weit verbreitete Realitäten beschreiben, die Brücke schlagen über den Sport hinaus ins wahre Leben. Im Sportteil der Lokalzeitung kommen sie selten vor.

Derzeit verlieren besonders lokale und regionale Zeitungen an Auflage. Viele Medienforscher prognostizieren den Printmedien mittelfristig große Probleme. Eine mögliche Lösung für kleinere Zeitungen dürfte die Konzentration aufs Lokale sein. Einige Zeitungen wie die Rhein-Zeitung in Mainz berichten schon auf ihren Titelseiten über lokale Ereignisse statt über Libyen, Japan und den Atomstreit. Ein guter Ansatz, denn mit Spiegel-Online, Süddeutscher Zeitung und der Tagesschau können lokale Blätter ohnehin nicht konkurrieren.

Dass Lokalfußball auch im Internet funktioniert zeigt FuPa.net. Foto: Screenshot

Dass Lokalfußball auch im Internet funktioniert zeigt FuPa.net. Foto: Screenshot

Wenn lokal die Zukunft ist, muss auch der Lokalsport mehr leisten. Gleichzeitig sowohl mehr Relevanz und Hintergründe bringen, als auch die Ergebnisse und Spielberichte der Kreisligen liefern. Was liegt näher, als es im Internet zu versuchen? Zumal Erfolge wie die Webseite Fußball Passau (FuPa) zeigen, dass Lokalsport nachgefragt wird. Rund zwölf Millionen Besucher konnte das Portal seit seiner Gründung vor etwa fünf Jahren verzeichnen. Derzeit kommen täglich mehr als 20.000 hinzu. Tendenz steigend. Auf FuPa findet sich alles, was ein Fußballer in Bayern wissen muss. Das Portal ist eine erfolgreiche Mischung aus Journalismus und Mitmach-Gemeinschaft. Derzeit arbeiten fünf Vollzeit-Mitarbeiter für das Portal, hunderte Spieler, Trainer und Betreuer liefern Inhalte zu. Können und wollen lokale Zeitungen das leisten? Müssen sie das in Zukunft, um überhaupt im Geschäft zu bleiben?

Die Großen fressen die Kleinen

In Gelsenkirchen frisst die Berichterstattung über den großen FC Schalke viel Kapazität. In Absprache mit ihren Kollegen aus der überregionalen Sportredaktion in Essen besetzen die Redakteure der Westdeutschen Allgemeinen Zeitung jedes Training des Bundesligisten. Zum Spiel reisen jeweils zwei Redakteure. Für Recherchen im Lokalsport bleibt da keine Zeit. „Die Geschichten müssen uns schon von den Lesern serviert werden. Selbst suchen können wir die nicht.“

Geschichten über den Lokalfußball nur noch auf Zuruf der Leser? Konkurrenz hat die WAZ in Gelsenkirchen keine. Sie ist die einzige Zeitung im Kreis, seit es die Ruhr Nachrichten und die Buersche Zeitung hier nicht mehr gibt. Damals, sagt Roland Parma aus Beckhausen, sei mehr über den lokalen Fußball berichtet worden. Der Verleger der Buerschen Zeitung zog sich trotz Gewinnen aber Ende September 2006 aus Gelsenkirchen zurück, die Ruhr Nachrichten hatten schon ein halbes Jahr vorher der WAZ Platz gemacht. Den Kreisliga-Fußballern hat diese Konzentration nicht gut getan.

Studie zur Qualität im Lokalsport

Ist der lokale Sportjournalismus noch schlechter geworden? Vor knapp zehn Jahren hat Jens Große eine nationale Lokalsportstudie für den Verband Deutscher Lokalzeitungen durchgeführt. Heute leitet der Professor für Journalismus und Unternehmenskommunikation den Kölner Campus der Fachhochschule des Mittelstandes. Und er ist Mitglied der Jury des Lokalsportpreises. Ob die Berichterstattung über Lokalsport in den vergangenen Jahren besser oder schlechter geworden ist, will und kann Große nicht pauschal beurteilen. Das hänge von der Leistungsfähigkeit – Personal, Seitenumfang, Budget – der Redaktionen ab.

Bei den jährlich etwa 70 bis 90 Einsendungen für den Lokalsportpreis sei jedoch ein gewisser Trend abzulesen: „Nicht Beiträge über Hintergründe und mit gesellschaftlicher Relevanz nehmen zu, sondern vor allem Texte, die man in die Kategorie redaktionelles Marketing einordnen könnte“, sagt Große. Klassisches Beispiel sei die Bewerbung eigener Aktionen: Wenn der Verlag ein Minikicker-Turnier zur WM ausrichtet und darüber ausführlich in der Zeitung berichtet wird. Grundsätzlich gäbe es schon „richtig gut gemachte Lokalsportseiten“. Eine ganze Seite zum Thema Ganztagsschule und Sport sei ihm zuletzt auf einer Zugfahrt in die Hände gefallen. „Es gibt aber auch Seiten, da denke ich: Um Gottes Willen. Da wird vierspaltig, 80 Zeilen hoch und leistungsfixiert das Wochenende abgearbeitet. Wie vor 20 Jahren.“ Eine national valide Aussage sei daher nur schwer möglich.

Abc

Zu Amateurspielen kommt kaum ein Journalist – der Spielfeldrand bleibt leer. Foto: Tobias Jochheim

Es gibt auch andere Themen

Die klassische 1:0-Berichterstattung ist noch immer weit verbreitet. Dabei hätte jeder Verein seine eigenen, kleinen Geschichten zu erzählen. Auch die Fußballer des FC Horst 59 aus dem Gelsenkirchener Fußballkreis 12 – hörte ihnen jemand zu. Der Vater von Julian Draxler, Schalkes neuester Entdeckung, war früher Trainer beim FC Horst. „Das ist doch der Sohn vom Draxler“, haben sie in Horst direkt gerufen, als der 17-jährige Julian das erste Mal im Fernsehen zu sehen war. Oder die Geschichte von den Alten Herren, zu denen auch Gerd Beckforth gehört. Beckforth und seine Fußballfreunde hatten sich vor einigen Jahren nach langer Treue vom FC Horst abgespalten. Zu viel Geld habe man den Spielern damals gezahlt, zu wenig auf die Traditionen geachtet. Jetzt, einige Jahre später, ist der Hokuspokus vorbei, erzählt Beckforth. „Jetzt spielen unsere Söhne in der ersten Mannschaft. Die Stimmung ist gut, wir sind stolz und engagieren uns für den Verein.“ Beckforth hat sich zum zweiten Vorsitzenden wählen lassen. Identifikation statt Söldnertum, Bundesliga im Kleinen.

Dass es solche Themen in die Medien schaffen – und damit in die Öffentlichkeit – ist derzeit eher unwahrscheinlich. Auch die Zeitschrift Reviersport, die sich ihre breite Berichterstattung über den Amateurfußball auf die Fahnen schreibt, macht den Kreisligisten wenig Hoffnung. „Wir haben das ganze Ruhgebiet mit seinen 15 Städten zu versorgen. Da sind wir bei der Kreisliga ganz selten selbst vor Ort“, sagt Chefredakteur Heiko Buschmann. „Wenn wir auf eine Geschichte aufmerksam werden, oft durch andere Medien, telefonieren wir das ganz klassisch rein. Aber auch nur, wenn es heiße Geschichten sind. Trainerentlassungen zum Beispiel, insolvente Vereine oder wenn eine halbe Mannschaft geschlossen den Verein wechselt.“

Online bietet Reviersport jeden Montag eine knappe Zusammenfassung der Ereignisse aus den Gelsenkirchener Kreisligen A und B. Hinzu kommen die Ergebnisse aller Spiele. Für die Weiterleitung und Veröffentlichung musste das Magazin eine Lizenz des DFB kaufen. Ziemlich stark genutzt wird das Forum von Reviersport. Die Berichte der Reviersport-Mitarbeiter finden sich im Übrigen auch bei DerWesten, seit ein paar Jahren besteht eine enge Kooperation zwischen den Medien.

Schalke steht bei Radio Emscher Lippe ganz oben. Foto: Screenshot

Schalke steht bei Radio Emscher Lippe ganz oben. Foto: Screenshot

Für Lokalfußball fehlt das Geld

Auch mit Radio Emscher Lippe kooperiert Reviersport, wenn auch vor allem über Anzeigen und Radio-Spots. Lokaler Fußball findet im Programm von Radio Emscher Lippe ohnehin fast nicht mehr statt. Es geht ausschließlich um Schalke. „Früher waren wir auch mit Reportern im großen Stil bei den Lokalfußballern. Wir haben sogar live vom Top-Spiel des Fußballkreises berichtet“, sagt Moderator und Sport-Redakteur Dirk große Schlarmann. „Damals hatten wir aber auch noch am Wochenende eine Sportsendung am Nachmittag. Jetzt ist der Etat gekürzt, das Geld fehlt.“

Übrig geblieben ist die umfassende Schalke-Berichterstattung inklusive einer Sondersendung zum Bundesligisten. Die Kreisliga dagegen interessiere zwar viele Menschen, auf der anderen Seite viel mehr Menschen aber eben auch nicht, glaubt große Schlarmann: „Das ist eine Aufwand-Nutzen-Frage.“ Besondere Themen wie die Diskussionen um den Zuschauerrückgang durch die Sonntagsspiele der Bundesliga begleite das Lokalradio aber selbstverständlich.

Kreisliga-Vereine wie Beckhausen wissen nur zu gut, dass sie für die breite Masse nicht relevant sind. Dennoch wünscht sich Roland Parma etwas mehr Berichterstattung. „Es wäre doch schön, wenn von der Kreisliga – egal ob A, B oder C – auch mal hin und wieder ein Bild in der Zeitung wäre. Und nicht nur zum Ende der Saison.“ Den Vereinen fehlen die Berichte, den Zeitungen der Platz. Der Abgang ins Internet liegt nahe.

Internet als Alternative

In Passau ärgerte sich Michael Wagner 2005, dass er zu den örtlichen Vereinen keine Informationen bekam. Keine Anschriften, keine Wappen, Fotos oder Spielerkader: Das Internet bot nichts. Also machte Wagner, damals erst 16 Jahre alt, eine eigene Seite auf: Fussball Passau, die heute FuPa.net heißt. Motivation waren die fehlenden Informationen. Erst nach und nach kamen journalistische Berichte hinzu. Heute machen journalistische Texte bei FuPa.net etwa 50 Prozent des Inhalts aus, die andere Hälfte sind klassische Vereinsinfos. Diese werden zum Großteil von Vereinsmitgliedern geliefert. „Wir sind in erster Linie Mitmach-Portal“, sagt Michael Wagner.

FuPa gibt den bayerischen Fußballern eine offenbar lang herbeigesehnte Plattform. „Wir haben gemerkt wie extrem wichtig den Leuten die Lokalsportberichterstattung ist. Vorher hatte zum Beispiel die Bezirksliga gar keine Bühne, bei uns jetzt schon. Dadurch haben wir auch das Interesse an diesen Spielen erhöht.“ Die Vermarktung bleibe aber schwierig. „Regional muss man den Leuten die Online-Vermarktung erst nahebringen“, sagt Michael Wagner. Wenn selbst kicker.de noch automatische, schlecht bezahlte Google-Werbung habe, liege noch viel Arbeit vor den Vermarktern.

Wichtig für den Erfolg eines solchen Portales sei die Aktualität, sagt Wagner. Journalistisch konzentrieren sich die FuPa-Redakteure auf eine klassische, aber möglichst umfangreiche Berichterstattung. „Große, gesellschaftliche Themen sind, glaube ich, eher die Sache der überregionalen Medien“, sagt Redaktionsleiter Sebastian Ziegert. Obwohl auch FuPa Hintergründiges bringt: im eigenen, monatlich erscheinenden Print-Magazin Querpass.

sportplatz.sh versucht Online-Lokalsport in Schleswig-Holstein umzusetzen. Foto: Screenshot

sportplatz.sh versucht Online-Lokalsport in Schleswig-Holstein umzusetzen. Foto: Screenshot

Lokalzeitungen trauen sich nicht

Genau wie Regionalzeitungen ihre Webseite nennt Ziegert das Printmagazin „einen Zusatz-Service“. Seit Dezember 2009 gibt es Querpass. 500 Abos und 1.200 Magazine am Kiosk zu je 2,90 Euro verkaufen die Passauer. Einen kleinen Gewinn erwirtschafte FuPa damit bislang, die Vermarktung soll aber noch vorangetrieben werden. FuPa.net beweist: Investitionen ins Internet können sich auch im Lokalsport lohnen. Trauen sich diesen Schritt auch Lokalzeitungen? Bisher kaum. Ein Verlag, der es ausprobiert, ist Boyens Medien aus Schleswig-Holstein, zu dem die Dithmarsche Zeitung gehört. Unter sportplatz.sh bekommen die Sportler der Region seit kurzem eine ergänzende Berichterstattung zur Zeitung.

Wolfgang Ehlers ist Sportchef der Dithmarscher Zeitung und verantwortlich für sportplatz.sh. „Das Portal ist ganz frisch, wir hatten vorher keine Internetpräsenz. Aber es hat sich gezeigt, dass Lokalsport nachgefragt wird. Jetzt machen wir trial and error.“ Grundsätzlich soll die Seite Ergänzung zur Zeitung sein. Erste Anreißer am Abend zuvor, aber auch Exklusives wie Berichte am Sonntag oder Liveticker will Ehlers bieten. Dass die Sportler mitmachen, sei aber nicht unbedingt der Anspruch. „Kommentare sind gern gesehen, klar. Aber die Texte werden wir wohl selber schreiben.“ Mit seinen beiden Kollegen betreut Sportchef Ehlers die Seite zusätzlich zu täglich vier Sport-Seiten in der Zeitung. Von Bundesliga bis Jugend-Handball, alles machen Ehlers und seine Kollegen selbst. Zusätzliches Personal gab es für den Online-Auftritt nicht. Die Dithmarsche Zeitung will in Zukunft mehr Hintergrundberichte bieten. Ergebnisse, Tabellen und aktuelle Spielberichte sollen dagegen ins Internet abwandern. Ein Anfang ist gemacht, mutig und revolutionär ist das noch nicht.

So berichten die Medien im Fußballkreis:
WAZ
In Gelsenkirchen kümmern sich zwei Redakteure um den Lokalsport. Gemeinsam mit zwei Kollegen aus der Mantelredaktion sind sie auch für die Schalker Profis zuständig. Unterstützung bekommen sie von zwei freien Mitarbeitern und einer Kollegin, die sich ausschließlich um die Zusammenfassung der Kreisliga B kümmert.

Radio Emscher Lippe
Bei Radio Emscher Lippe gibt es mit Dirk große Schlarmann lediglich einen fest angestellten Sport-Redakteur. Dazu gibt es sechs freie Sportjournalisten. Drei der sieben Sport-Mitarbeiter teilen sich die Live-Reportagen von den Schalke-Spielen. Das Lokalradio setzt in seinen Berichten auf die blau-weiße Brille. Damit will es sich vom objektiveren WDR abheben.

Reviersport
Bei der Reviersport betreuen zehn fest angestellte Redakteure gemeinsam die Print- und Online-Ausgabe. Zudem sind fünf freie Mitarbeiter regelmäßig beschäftigt, für die aktuellen Berichte am Wochenende kommen noch einmal bis zu zehn freie Mitarbeiter hinzu. Damit deckt die Redaktion die Spiele der NRW-Liga fast flächendeckend ab, hinzu kommen die Westfalenliga 2, die Niederrheinliga und einige Landesligen. Aus den Kreis- und Bezirksligen berichtet die Reviersport normalerweise nicht aktuell und hat auch keine Mitarbeiter vor Ort.

Ein Text von Daniel Drepper

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